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Leere Werkbänke, volle Gehälter – in 163 Berufen fehlen Fachkräfte

09. Mai 2026

163 Engpassberufe sichern Jobgarantie und oft attraktive Löhne

Deutschland steht vor einem spürbaren Personalengpass: In insgesamt 163 Berufen werden dringend Arbeitskräfte gesucht. Viele dieser Stellen erfordern keine akademische Ausbildung, bieten aber dennoch verlässliche Karrierechancen und oft bessere Bezahlung als vergleichbare Tätigkeiten.

Betroffen sind Branchen quer durch die Wirtschaft: vom Gesundheitswesen über Handwerk und Industrie bis zu Logistik und IT. Die Gründe sind vielseitig – demografischer Wandel, spezialisierte Anforderungen und veränderte Arbeitsbedingungen führen dazu, dass Arbeitgeber händeringend nach qualifiziertem Personal suchen.

Wer wird gesucht?

Gefragt sind sowohl Fachkräfte als auch spezialisierte Experten. Typische Bereiche mit hohen Engpässen sind:

  • Pflege und Gesundheitsberufe
  • Elektro- und Metallhandwerk
  • Logistik und Transport
  • IT-Fachkräfte mit praxisnahen Kenntnissen
  • Technische Spezialisten in Industrie und Maschinenbau

Für viele dieser Tätigkeiten bieten Firmen Weiterbildungen, Aufstiegswege und Einstiegsmodelle für Quereinsteiger an. Das macht die Berufe besonders attraktiv für Menschen, die einen beruflichen Neuanfang planen oder sich neu orientieren möchten.

Was sagen die Gehälter?

Die Vergütung variiert stark je nach Branche, Region und Qualifikation. In einigen Engpassberufen übersteigen die Gehälter den Branchendurchschnitt deutlich, weil Unternehmen mit besseren Konditionen um Bewerber konkurrieren. Gleichzeitig gibt es Tätigkeiten, bei denen trotz hoher Nachfrage nur moderate Löhne gezahlt werden – hier zählen oft Zusatzleistungen, Schichtzuschläge oder Entwicklungsperspektiven als Ausgleich.

Chancen für Bewerber und Politik

Für Arbeitssuchende eröffnen sich zahlreiche Optionen: Direkter Einstieg, Umschulung oder Aufstiegsfortbildungen. Für die Politik bleibt die Herausforderung, Ausbildungswege zu fördern, Rahmenbedingungen attraktiver zu machen und gleichzeitig regionale Unterschiede auszugleichen.

Für Unternehmen gilt: Wer jetzt organisiert rekrutiert, Weiterbildungen anbietet und moderne Arbeitsbedingungen schafft, hat gute Chancen, die offenen Stellen zügig zu besetzen und gleichzeitig Fachkräfte langfristig zu binden.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: stern.de

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