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Die Zukunft ohne Arbeit: Investor Khosla sieht 80 Prozent der Jobs durch KI bedroht

10. März 2026

KI könnte bis zu 80 Prozent der Jobs ersetzen

Der Investor Vinod Khosla prognostiziert eine radikale Umwälzung des Arbeitsmarkts: Bis in die frühen 2030er-Jahre könnten laut seiner Einschätzung rund 80 Prozent der heutigen Jobs von Künstlicher Intelligenz und Robotik übernommen werden. In einem kürzlich erschienenen Interview mit dem Fortune Magazine skizzierte Khosla ein Szenario, in dem die Notwendigkeit zu arbeiten für viele Menschen wegfällt und Arbeit wieder zur Frage von Sinn und Neigung wird, nicht mehr primär von Einkommen.

Khosla, Mitgründer von Sun Microsystems und früherer großer Investor in OpenAI, sieht die technische Entwicklung als Motor für eine Zeit extremer Verfügbarkeit und sinkender Preise. Er spricht dabei vom Wettlauf zwischen den USA und China als «technoökonomischen Krieg» und betont, dass der Sieger dieses Wettlaufs über beträchtliche wirtschaftliche Vorteile verfügen werde.

Seine Vision ist nicht nur düster: Wenn Routineaufgaben automatisiert werden, könnten Menschen mehr Zeit für Kreatives, Pflegeaufgaben oder ehrenamtliche Tätigkeiten gewinnen. Zugleich warnt er vor sozialen Spannungen, falls politische Antworten auf Massenentlassungen ausbleiben. Khosla nennt manuelle Fließbandarbeit und vergleichbare Tätigkeiten sogar «Knechtschaft», wenn sie dauerhaft durch Maschinen ersetzt werden.

Andere Branchenstimmen sehen ähnliche Verschiebungen: Führungskräfte und Forscher aus dem KI-Bereich prognostizieren, dass besonders repetitive Büro- und Routinejobs in den kommenden Jahren massiv betroffen sein werden. Zugleich bleibt offen, wie Bildung, Sozialpolitik und Staatshaushalte auf die veränderte Arbeitssituation reagieren.

Für Deutschland und Städte wie Berlin bedeutet die Debatte nicht nur technologische Chancen, sondern auch die dringende Aufgabe, Umschulung, soziales Sicherheitsnetz und neue Formen von Erwerbsbeteiligung zu gestalten. Ob die Gesellschaften diesen Übergang gerecht und stabil gestalten können, wird entscheidend dafür sein, ob die Versprechen niedriger Preise und größerer Freizeit die Nachteile überwiegen.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: businessinsider.de

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